Kellenhusen
Ein der Kitespots, der wirklich jedem deutschen Kite bekannt ist, ist Kellenhusen. Hierbei handelt es sich um einen Spot, der schon fast mittig zwischen Hamburg und Lübeck sitzt. Aus diesem Grund nimmt man von beiden Städten aus die A1 um in Richtung Norden zu gelangen. Sowie die Ausfahrt nach Cismar angezeigt wird, kann man sich direkt an der Beschilderung nach Kellenhusen orientieren. Ist man im Ort angekommen, wird man schnell den Weg zum Strand ausfindig machen. Hier gibt es direkt eine Möglichkeit um vor Ort zu parken.
Auch auf Kellenhusen sind es Anfänger und Fortgeschrittene, die sich zusammen mit ihrem Kite auf das meist glatte Wasser begeben. Gelegentlich kann man auch mit einem Wellengang bis zu einem Meter rechnen. Die vergleichsweise kleinen Wellen sind auch eine gute Übung für Anfänger. Vor Ort ist ein Camping-Platz der den Mangel an Hotels leicht ersetzen kann. Aber von der gastronomischen Seite aus, ist dieser Kitespot an der Ostsee optimal ausgestattet.
Ist man im Wasser, muss man mit einigen Hindernissen oder sogar Gefahren rechnen. Hierbei handelt es sich um Wellenbrecher und im Sommer sogar um Schwimmer. Auch die Brücke kann bei böigen Verhältnissen eine Gefahr darstellen. Vorranging hat man hier Winde aus Westen, die aufgrund des typischen Tiefdruckgebietes an der Ostsee sämtliche Windstärken zu lassen. Die Winde aus Osten sind hingegen nur sehr selten, was vor allem für die Kiter besonders ärgerlich ist. Währen der sieben Monate von Apirl bis Oktober ist es hier durchgehen möglich seinen Lenkdrachen auf dem Strand zu nutzen. Im Juli und August ist der Strand selber allerdings mit Badegästen übersät. Die Kites können aus diesem Grund am besten auf der umliegenden Fläche mit Rasen zum Aufbau genutzt werden.
Alles in allem ein eigentlich sehr empfehlenswerter Kitespt an der Ostsee, der im Vergleich zu anderen aufgrund der Überschaubarkeit besonders gut für die ersten Moves geeignet ist.