St. Peter-Dorf

Auch die Anreise zum Kitespot St. Peter-Dorf gestaltet sich sehr leicht mit dem Auto. Von Hamburg aus sollte man die A23 durchfahren, um dann auf der B5 die Reise weiterzuführen. Kurz nach dem man über die Brücke gefahren ist, fährt man in Richtung St. Peter auf die B202. St.Peter-Dorf wird mit Schildern gekennzeichnet. Hier sollte man nur darauf achten, dass man erst die zweite Ausfahrt nimmt, da man den Kitespot an der Nordsee so schneller erreichen kann. Nach der Überquerung der Schienen dauert es nicht mehr lange bis man dann endlich den Südstrand erreicht hat. Die Parkmöglichkeiten sind gegen einen Aufpreis hinter dem Deich.

Die am besten geeignete Tide zum Kiten ist hier das Hochwasser. Das Wasser ist zwar nicht sehr aufbrausend, jedoch werden die kleinen Wellen mit zunehmender Windstärke ebenfalls größere. Im Allgemeinen sind die Wasserbedingungen so, dass das Wasser flach ist. Ist das Wasser nicht sehr tief, kann es aber zum typischen Kabbelwasser kommen. Trotzdem, dass die Strömung von den Gezeiten beeinflusst wird, sind immer angenehme Bedingungen zu erwarten. Die Kiter schätzen an St. Peter-Ording besonders die Lagune. Diese bildet sich während der Flut und ist dann für zwei Stunden sowohl vor als auch nach dem Hochwasser nutzbar.

Dieser Kitespot an der Nordsee lässt trotz der angenehmen Wasseroberfläche dennoch die Möglichkeit zu, dass die Wellen bei etwas kräftigerem Wind die Kitetour beschleunigen. Auch wenn man die Sandbank überquert, können sich die Wellen optimal entwickeln ohne vorher zu brechen. Durch die Wind- und Wasserbedingungen an diesem Kitespot wird dieser vor allem in den Monaten von März bis Mai und von September bis Oktober sowohl von Anfängern als auch von den fortgeschrittenen Kitern gerne aufgesucht.

Sollte man bei der Lagune zum Springen ansetzen, was dank des West- und Süd-West-Windes möglich ist, dann sollte man aufpassen, dass man nicht wegrutsch. Herrscht Nord-West-Wind, dann sollte man böige Verhältnisse einkalkulieren.