Sylt / Buhne
Das beliebte Ferienziel Sylt ist auch für Kiter nicht uninteressant. Der Kitespot Sylt/Buhne liegt genau wie Sylt nahe an Dänemark und somit an der Nordsee. Trotzdem, dass es sich bei Sylt um eine Insel handelt, gibt es drei verschiedene Anfahrtswege. Wenn man mit dem Auto anreisen möchte, dann ist es am geschicktesten nach Niebüll zu fahren um von hier aus mit dem Autozug nach Westerland zu gelangen. Eine günstigere Variante ist die Autofahrt in die dänische Stadt Römö, um von hier aus mit der Fähre nach Sylt zu kommen. Direkt vor Ort am Kitespot Sylt/Buhne findet man zwei große Parkmöglichkeiten, die sich allerdings etwas weiter weg vom Strand befinden.
Aufgrund der extremen Strömung und der Gefahr durch Wellenbrecher, sollten sich an diesem Kitespot in der Nordsee keine Anfänger versuchen. Trotzdem es sich bei den Besuchern um Kiteexperten handelt, muss der Strandschutz nicht selten ausrücken. Die Bedingungen sind hier so unterschiedlich, wie an kaum einem anderen Spot. Während in einem Moment ungefährliche Kabbelwellen die Wasseroberfläche bestimmen, dominieren im nächsten Moment bis zu vier Meter hohe Wellen das Wasser. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist auf Sylt/Buhne bei drei Metern. Will man seinen Kite bei Hochwasser nutzen, dann sollte man extrem auf die versteckten Wellenbrecher achten. Diese sind trotz Flut unterhalb der Oberfläche des Wassers aktiv.
Herrscht südlicher oder nördlicher Wind, dann sollte sich der Kiter gut auf seinem Board bewegen können, da sich die Strömung sehr schnell steigern kann. Sind die Windbedingungen in Richtung Land, dann kann es ab und an dazu kommen, dass die Wellen erst am Strand brechen. Für den Kiter kann dies Schwierigkeiten bedeuten, da er so nur unter schweren Bedingungen an das Land zurück gelangt.
Die Badegäste tummeln sich nur während der zwei Hochsommer-Monate am Strand. Dieser besticht mit einer extremen Länge von 35 Kilometern, einer gepflegten Optik und mit dem angenehm sanften Strandsand. Auch ein FKK-Strand befindet sich hier.