Wilhelmshaven Südstrand
Ein Spot, der die Schnellsten der Schnelle vereinigt. Denn hier heißt es nicht: sanft auf den Wellen gleiten, sondern Wave- und Slalom sind die Favoriten der hier anzutreffenden Kiter. Egal ob Niedrigwasser oder Hochwasser – man kann immer fahren. Als einer der wenigen Südstrände an der Nordsee, ist es gut verständlich, dass man hier nicht selten Kiter antrifft.
Man sollte nur bedenken, dass hier oftmals extreme Windbedingungen herrschen. Um sich nicht den Spass am Sport verderben zu lassen, sollte man im Vorfeld schon das Starten auf dem Wasser perfekt beherrschen. Die Faustregel für den Südstrand in Wilhelmshaven heißt, dass man hier erst kiten sollte, wenn man über fünf Windstärken das Hochkommen problemlos durchführen kann. Sind die Windbedingungen etwas angespannt, dann kann man sich auch darauf einrichten, dass man sein Board in perfekten Einklang mit der hier herrschenden Strömung bringen muss. Wie man also erkennen kann, ist es nicht von Vorteil, wenn man sich entscheidet hier das Kiten zu lernen – es sei denn, man besucht eine der hiervertretenen Surf- oder Kiteschulen.
Auch die Anfahrt zu dem Südstrand von Wilhelmshaven ist eigentlich recht simpel. Auf der A29, Richtung Wilhelmshaven, so lange fahren, bis man zu einem Ampelkreuz kommt. Von hier aus, sollte man sich dann links halten um letztendlich auf dem so genannten Fliegerdeich seine Fahrt zu beenden. Im Allgemeinen ist das Fahren an diesem Fleck der Nordseeküste immer möglich – vorausgesetzt natürlich, man beherrscht sein Board und seinen Kite. Es kommt nur sehr selten vor, dass ein nordanteiliger Wind herrscht – sollte es mal so sein, kann man innerhalb weniger Minuten Autofahrt zu anderen Spots in der Umgebung fahren.
Auch Unterkünfte gibt es hier en masse. Durch die Historie von Wilhelmshaven, gehört dieser Ort zu einem der Touristenziele schlechthin. Aufgrund dessen gibt es zwar viele Unterkünfte, aber um etwas Günstiges zu finden, sollte man sich rechtzeitig darum bemühen.