Caños de meca
Auch an diesen Kitespot in Spanien kommt man ohne Probleme mit dem Auto. Der gewohnte Weg über Frankreich und dann Spanien, ist den meisten Deutschen wohl bekannt. Hat man die Spanische Grenze überquert, muss man mit Hilfe der N340 nach Cardis fahren. Sobald man die Abfahrt von Zahara De Los Antunes entdeckt, muss man sich hier links einordnen um die nächste Biegung nicht zu verpassen. Nun folgt man der Ausschilderung nach Barbarte um von diesem Ort aus direkt nach Caños de meca zu fahren. Dieser Spot ist ebenfalls bei Kitern sehr beliebt – jedoch wesentlich weniger bekannt.
Aufgrund der kleinen Größe des Ortes, sollte man sich rechtzeitig um ein Hotel in der Nähe des Spots zu wählen. Die umliegenden, größeren Städte sind alle mit einer annehmbaren Infrastruktur versehen. Dazu gehören zum einen nicht nur die Hotels, sondern zum anderen auch die vielen ansässigen Gastronomen. Nicht unweit vom Strand entfernt, befindet sich ein Riff, welches dafür verantwortlich ist, dass Kiter und Surfer sich hier unbedingt Schuhe anziehen sollte. Sobald die Tide zurück geht, müssen die Sportler aufpassen, dass sie nicht auf das Riff selber oder irgendwelche davor liegenden Steine aufkommen.
Trotzdem, dass der Wind – egal ob der Ostwind, oder der aus Westen – oftmals bis zu zwei Knoten geringer ist als bei anderen Kitespots in Spanien, müssen vor allem kurz nach dem Riff die ersten großen Wellen einkalkuliert werden. Es ist zwar nicht oft der Fall, aber wenn die Winde stärker sind, sollte man sich auf sehr ungünstige Wetterbedingungen einstellen. Das Positive allerdings ist, dass in Canños de meca die Wellen nur selten brechen. Somit können sie vor allem von den Waveridern besonders lange gefahren werden.