Mundaka

Wer an einen Kitespot in Spanien will, dem kann man nur zu Mundaka raten. Allerdings muss man dazu sagen, dass ausschließlich Fortgeschrittene diesen Spot genießen werden. Wegen unruhigen Wasserbedingungen und einer zu große Strömung könnten vor allem Anfänger überfordert sein.

Auch hier kann eine Fahrt mit dem Auto ins Baskenland von Vorteil sein. Man ist vor Ort flexibel und kann somit zu anderen Kitespots in Spanien wechseln. Umliegend um Mundaka gibt es ebenfalls ideale Wind- und Wetterbedingungen der Atlantikküste. Mit dem Auto kommt man relativ schnell an, wenn man die Route von Aachen nach Paris wählt. Von hier aus sollte man über die N10 in Richtung Versailles fahren. Bleibt man auf der N10, kann man von Bordaux aus anschließend die Côte de Basque abfahren. Orientiert man sich am Hafen, der ganz in der Nähe von Mundaka liegt, kommt man schon nach kurzer Zeit an einer kleinen Kirche vorbei. Genau von hier kommt man dann anschließend zum Spot.

Es gibt keinen richtigen Strand, daher ziehen es viele vor über die Klippen ins Wasser zu kommen. Je nachdem, wie die Windrichtung am Atlantik vorherrschend ist, kann sich die Wasseroberfläche drastisch ändern. Während es im einen Moment angenehm soft ist mit ein paar kabbeligen Wellen, sind im nächsten Moment bis zu zwei Meter hohen Wellen möglich. Man sollte vorab die Wasser- und Windbedingungen überprüfen. Die Wellen werden hier nicht gebrochen, allerdings muss man zu Waven wesentlich weiter aufs Wasser fahren. Tunlichst zu vermeiden ist es, dass man die Spur des Hauptstromes passiert. Denn hier kann man in den Fluten untergehen. Da sich hier leider viele unterschätzen ist es nicht selten, dass die Küstenwache aktiv werden muss.

Hinsichtlich der Unterkunft sollte man sich stets um ein Hotel bemühen, da es doch sehr gefährlich werden kann im Auto zu schlafen. Diebstähle sind in Mundaka jedenfalls keine Seltenheit.