Sant Pere Pescador

Von Deutschland aus sollte man die gewohnte Route über Frankreich nehmen. Hat man die spanische Grenze passiert, orientiert man sich an der Beschilderung nach Rosas. Sobald man diesen Ort erreicht hat, fährt man nach Figueres um dann mittels der Autobahn die dritte Abfahrt zu nehmen nach Sant Pere Pescador.

Als Unterkunft vor Ort eignen sich am besten die zwei Campingplätze. Möchte man ein Hotel über Nacht haben, muss man sich weiter außerhalb umschauen. Wenn man direkt den Kitespot anpeilt, kommt man am besten zu den kostenfreien Parkplätzen. Zur Hochsaison sollte man es meiden im Auto zu schlafen, da dies von der Polizei mit Bußgeldern geahndet wird. Im Frühjahr und Herbst muss man damit zwar rechnen, aber es ist wesentlich weniger auffällig wenn man dennoch in seinem Wagen schläft.

Geht man dann endlich aufs Wasser, sollte man sich auf den typischen Kaltwind Tramontana vorbereiten. Direkt nach dem Strand ist sowohl der Wasser, als auch der Wind wesentlich ruhiger. Begibt man sich weiter raus entstehen die ersten größeren Wellen, welche sich perfekt für Waverider eignen. Bis zu zehn Meter nach dem Strand ist der Stehbereich. Das ist zwar nicht sehr großflächig, jedoch reicht es um den Shorebreak auszubremsen.

Der Wind aus Osten, auch Levante genannt, ist hier unter onshore-Bedingungen vorherrschend. Dennoch muss man aber nicht damit rechnen, dass er besonders stark ist. Ein angenehmer Wind, der besonders gut für die Kiter ist. Dreht man sich etwas weiter nach links, kann man sich vor allem zur Hochsaison auf dem Wasser austoben. Bei diesem Kitespot in Spanien braucht man nur ein paar Kilometer weiter westlich gehen, und schon findet man eine ungestörte Stelle mit viel Platz. Im Juli und August ist der Westwind vorherrschend, welcher gestützt wird von der allgemeinen Erwärmung. Die Konsequenz ist ein rechtsseitiger Sideoneshore.