Vargas
In Sachen Infrastruktur als am dünnsten gesegneter Kitespot, gehört Vargas zu der Sorte Spots, wo wirklich nur der Sport an sich zählt. Hierher verläuft sich für gewöhnlich kein Tourist. Der Strand ist großflächig und bietet extrem viel Fläche, sodass sich auch wirklich niemand in die Quere kommen kann. Da auch überall geparkt werden darf, kann man sich ganz individuell seinen Einstiegsort suchen.
Wer nicht einfach irgendwo stehen will, für den gibt es auch einen extra angelegten großzügigen Parkplatz in unmittelbarer Strandnähe.
Das sichelförmige Ufer bietet unterschiedliche Einstiegskonditionen – vom Anfänger, der auch ruhig einen Schaden des Materials in Kauf nehmen kann, ohne befürchten zu müssen nicht mehr ans Ufer zu kommen, bis hin zum Profi, der gleich in die Vollen geht und bei den extremen Wellen weiter draußen seinen Spaß hat. Durch die Lage des Strandes brechen alle Wellen – auch die von der stärkeren Sorte – extrem sauber und flach ungefähr 100 Meter vor dem Ufer. So können sich Einsteiger im Start üben und Anfänger im Wellenreiten. Im Allgemeinen ist dieser Spot auf den Kanaren optimal geeignet um die ersten Schritte in jeder Disziplin zu machen.
Dadurch, dass Vargas so ziemlich der einzige Kitespot an der Ostküste von Gran Canaria ist, kann man diesen Ort gar nicht verfehlen. Durch seine abgelegene Position ist Vargas etwas Besonderes. Das hat auch der Worldcup bemerkt, und verbringt jedes Jahr zu Ostern einige Tage an diesem interessanten Spot.